HSG Varel geriet bereits vor der Halbzeit entscheidend
in Rückstand
Aufholjagd gegen Ende der Partie brachte wiederum nichts ein
Altenholz/Varel. Die Zweitliga-Handballer der HSG Varel
betrieben bereits auf der Rückfahrt vom Spiel beim TSV Altenholz
eine intensive Spielanalyse, denn bei der 28:31-Niederlage mussten
die Blacha-Schützlinge bereits vor der Halbzeit einen vorentscheidenden
Rückstand hinnehmen. Erst als die Gastgeber nach einer Sieben-Tore-Führung
zurückschalteten, kamen die Vareler nochmals ins Spiel zurück,
ohne jedoch den Erfolg des TSV gefährden zu können.
Die Vareler erwischten in diesem
wichtigen Spiel den besseren Start. Obwohl die Gastgeber den
ersten Angriff nach der Seitenwahl abwickeln konnten, gingen
die Friesländer nach fünf Minuten mit 3:2 in Führung.
Leider konnten sie diesen Vorsprung in den folgenden Minuten
nicht ausbauen. Abermals waren es die Schwächen beim Verwerten
von Strafwürfen. Zunächst scheiterte Neuzugang Daniel
Ahmann am TSV-Keeper Dennis Klockmann. Wenig später brachte
auch Christian Brecht das Leder nicht vom Punkt im TSV-Gehäuse
unter. Altenholz glich nicht nur in der 10. Spielminute zum 4:4
aus, sondern setzte sich gegen die jetzt verunsicherte HSG-Mannschaft
auf 7:4 ab. Durch die Fehler im HSG-Angriff konnte die Altenholzer
Abwehrreihe immer wieder erfolgreich blocken. Auch gelang das
schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff. Nach etwa 20 Minuten
führten die Hausherren erstmals mit vier Toren (10:6). Alle
Versuche der Gäste, diesen Rückstand nachhaltig zu
reduzieren, scheiterten. Die TSV-Torhüter Klockmann und
Sommerfeld bewahrten die Gastgeber mit zahlreichen Paraden vor
einem Kippen der Partie. Nach dem 10:13 (25.) versuchten es die
Vareler in den letzten Minuten der ersten Halbzeit mit einer
härteren Gangart. Diese Spielweise wurde jedoch von den
Magdeburger Unparteiischen Schulze/Tönnies durch Zeitstrafen
unterbunden (fünf Zeitstrafen gegen die Vareler, nur eine
gegen den TSV). In Überzahl bauten die Schwenke-Schützlinge
ihren Vorsprung bis zum Seitenwechsel auf 16:11 aus.
Alle Versuche der Vareler Trainer
Blacha und Behrens, die HSG-Spieler für den Beginn des zweiten
Durchgang so zu motivieren, damit sie diesen deutlichen Pausenrückstand
möglichst schnell aufholen, schlugen fehl. Die Altenholzer
spielten weiterhin aus ihrer kompakten Abwehr heraus nach vorn.
So führten sie in der 35. Min. noch mit 17:13-Toren. In
der 37. Min. verhängten die Schiedsrichter gegen Ralf Koring
die dritte Zeitstrafe. Fortan spielten die Vareler ohne Kreisläufer.
Die Hausherren fingen anschließend mehrfach die Blacha-Schützlinge
ab. Da sie ihre Angriffe zumindest teilweise verwerten konnten,
bauten sie ihren Vorsprung vorentscheidend auf 20:13 (40.) aus.
Die Gastgeber steuerten dadurch einem sicheren Sieg entgegen
(23:17, 25:20), weil die Vareler im Angriff zu wenig Durchsetzungsvermögen
besaßen. Neuzugang Daniel Ahmann wurde nach seinem schwachen
Auftritt im ersten Spielabschnitt nicht mehr aufgeboten. Erst
in den letzten zehn Minuten kam nochmals Hoffnung bei den Varelern
auf. Dies lag aber in erster Linie daran, dass die Hausherren
angesichts des deutlichen Vorsprungs zurückschalteten. Plötzlich
witterten die Gäste ihre Chance. Sie kämpften sich
bis zur 54. Min. auf 26:27-Toren heran. Sie hatten sogar noch
die Chance zu einem besseren Resultat. Sie scheiterten aber in
der entscheidenden Szenen mit einem schwachen Wurf am guten TSV-Torhüter
Dennis Klockmann. Klockmann leitete durch seine Parade den Treffer
zum 29:26 ein. Diesen Drei-Tore-Vorsprung verteidigten die Hausherren
bis zum Abpfiff. Zu diesem Zeitpunkt leuchtete ein 31:28-Sieg
des TSV von der Anzeigetafel.
TSV Altenholz - HSG Varel 31:28
TSV Altenholz: Dennis Klockmann,
Daniel Sommerfeld im Tor, Hauke Müller (8), Torge Greve
(1), Alexander Bommes (5), Rasmus Gersch, Christian Schöppner
(7/1), Carsten Mahnecke (5), Christoph Schindler (2), Michael
Spieker, Matthias Steinkamp (3), Christian Drecke, Matthias Bauer,
HSG Varel: Frank Rosenthal (n.e.),
Christoph Dannigkeit im Tor, Jochen Toepler (2), Andreas Cordes,
Thomas Lammers (6), Christian Brecht (2), Tobias Weihrauch (5/2),
Simon Bube (3), Daniel Stahl (4), Evgeny Vorontsov, Ralf Koring
(5/1), Till-Oliver Rudolphi, Daniel Ahmann (1),
Schiedsrichter: Robert Schulze/Tobias
Tönnies (BSV Magdeburg)
Zuschauer: 500
Zeitstrafen, TSV: 3, HSG: 6,
Strafwürfe, TSV: 3/1, HSG:
5/3,
Hans-Friedrich Hieronymus, Betreuer
der HSG Varel: "Uns ist am ende die Zeit weggelaufen. Wir
hatten uns auf 26:27 herangekämpft, als ein Fehlwurf zum
Konter der Gastgeber führte. Dieser Treffer besiegelte unsere
Niederlage, weil wir in den letzten Minuten den Rückstand
nicht mehr aufholen konnten. Torwart Christoph Dannigkeit hat
insgesamt 17 Würfe des Gegners gehalten. Zudem konnte er
einen Strafwurf abwehren. Einen weiteren warfen die Gastgeber
neben unser Tor. Wir haben aber auch zwei Strafwürfe vergeben".
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TV Bissendorf- Holte II wurde überrannt
Weser-Ems-Liga-Spitzenreiter MTV Jever gewann 38:20
Jever. Der Spitzenreiter der Handball-Weser-Ems-Liga
der Männer, MTV Jever, präsentierte sich am gestrigen
Sonntag beim heimstarken TV Bissendorf-Holte II trotz einiger
Ausfälle als homogene Einheit. Die Marienstädter praktizierten
während des gesamten Spiels Tempohandball. Dadurch sicherten
sie sich einen klaren 38:20-Sieg. Zur Pause führten die
Schmalz-Schützlinge bereits mit 18:6-Toren.
Die Jeveraner reisten ohne den
ortsabwesenden Hendrik Löll nach Bissendorf. Zudem verletzten
sich Thomas Luppa nach einer Viertelstunde derart, dass Trainer
Christian Schmalz ihn nicht mehr einsetzte. "Reine Vorsichtsmaßnahme",
erläuterte er nach dem Spiel. "Wir haben ihn für
das Spitzenspiel am kommenden Sonnabend in Sandkrug geschont",
fügte er hinzu. Schmalz konnte auch auf diesen Leistungsträger
verzichten, weil seine Mannschaft zum Zeitpunkt des Ausscheidens
bereits mit 8:3 führten. Die Gastgeber gingen zwar noch
mit 3:2 in Führung, kassierten anschließend aber sechs
Tore in Folge. "Wir haben in der Abwehr gut gestanden, waren
immer etwas schneller am Ball als der Gegner, sodass wir viele
Konterchancen hatten", berichtete Trainer Schmalz. Insgesamt
registrierte er an diesem Tag 25 Gegenstoßtore seiner Mannschaft.
"Eine tolle Ausbeute", freute er sich, wobei er die
drei eingesetzten Torhüter Adrian Janssen (36 Minuten eingesetzt),
Christop Hoppe und Nils Pannbacker (beide standen jeweils zwölf
Minuten im Tor) in sein Lob mit einbezog. "Unsere Spielzüge
wurden schnell und präzise eingeleitet. Es gab kaum ein
Prellen des Balles, sondern die Bälle wurden über drei
vier Stationen gespielt. Danach wurde der Angriff meistens erfolgreich
abgeschlossen", schwärmte Schmalz. 12:4 und 18:6 waren
weitere markante Stationen auf dem Weg zum Sieg. "Der gegnerische
Trainer sah zuletzt nur noch die Möglichkeit, unser Angriffsspiel
durch regelwidrige Attacken zu stoppen", sagte Schmalz weiter.
Auch im zweiten Durchgang ließ
das druckvolle Spiel der Marienstädter nicht nach. Christian
Janssen übernahm in der Abwehr die Regie, nachdem Thomas
Luppa ausgefallen war. Beim Stand von 21:10 deutete sich bereits
der Kantersieg an, denn die Jeveraner waren trotz des für
sie ungewöhnlichen Spieltermins "frischer und wendiger".
Selbst in den letzten Spielminuten drehten die MTV-Akteure nochmals
auf. Dadurch gelang es, eine Differenz von 18 Treffern zu erzielen.
"Wir sind mehr als zufrieden", schloss Schmalz seinen
Bericht. "Jetzt bereiten wir uns intensiv auf das Spitzenspiel
am Sonnabend um 16.30 Uhr in Sandkrug vor. Wir hoffen, dass uns
viele Zuschauer begleiten werden. Da uns einige Stammspieler
fehlen werden, müssen wir auch dort mannschaftlich geschlossen
auftreten", forderte er.
MTV Jever: Adrian Janssen, Christop
Hoppe, Nils Pannbacker im Tor, Christian Janssen (4), Renke Kolbusch
(7), Sven Schelzig (7/1), Markus Dröge (2/1), Thomas Luppa,
Hero Dirks (9/3), Sören Krebst (5), Marcel Liebermann, Jonas
Bruns (4).
Abwehr des TuS Cäciliengroden ließ nur
neun Gegentore zu
Gegner HSG Westerstede-Bad Zwischenahn verlor mit 9:28-Toren
Sande. "Die Spielfreude war vorhanden", stellte
der Trainer des Handball-Bezirksligisten TuS Cäciliengroden,
Karl-Heinz Müller, nach dem deutlichen 28:9-Heimerfolg seiner
Mannschaft gegen die HSG Westerstede-Bad Zwischenahn fest. "Wir
hätten noch einige Tore mehr erzielen können, haben
aber dieses Spiel dazu genutzt, um einige Varianten zu proben",
fügte Müller hinzu.
"Leider können zahlreiche
Spieler derzeit nicht am wöchentlichen Training teilnehmen.
Deshalb nutzen wir derzeit immer Spiele gegen Gegner, die wir
beherrschen, um verschiedene Varianten zu proben", erläuterte
Trainer Müller. Da die Ammerländer sich am Sonntag
als äußerst schwache Gegner präsentierten, konnte
der TuS-Coach ohne Risiko Umstellungen in Abwehr und Angriff
vornehmen. Zur Pause lagen die Cäciliengrodener dennnoch
mit 14:4 in Front. Auch nach Wiederbeginn gab es keinen Bruch
im Spiel der Gastgeber. Sie erzielten ihre Tore nach Belieben.
"Für mich war wichtig, dass Rückkehrer Mark Ungermann
sich schnell wieder in das Mannschaftsgefüge eingepasst
hat", berichtete Müller über den erstmaligen Einsatz
des lange verletzten Spielers. "Mit Ausnahme von Jesko Budde
konnten sich alle Feldspieler in die Torschützenliste eintragen",
stellte er weiter fest. "Daraus wird deutlich, dass wir
unser Vorhaben gut umgesetzt haben", beendete er seinen
Bericht.
Müller blickte aber auch
schon auf das "Friesland-Duell gegen die SG Moorsum am nächsten
Sonnabend in Sande. "Dann müssen wir uns sicherlich
auf eine größere Gegenwehr einstellen. Ich hoffe,
dass sich der Kader weiter füllt. Dann wird es sicherlich
zum Abschluss des Spielbetriebs im Jahr 2004 eine spannende Partie
geben", deutete er den Willen seiner Mannschaft an, auch
das Rückspiel gegen die Moorsumer für sich zu entscheiden.
TuS Cäciliengroden: Stephan
Grabowski im Tor, Matthias Eiben (5), Jesko Budde, Timo Redenius
(4), Mirco Fuchs (3), Tobias Schulz (3), Stefan Budde (4), Ron
Melvin Münstermann (2), Michael Schöpkens (2), Mark
Ungermann (4), Erik Bölscher (1).
Nachwuchs-Torwart Lars Buschmann sicherte 24:21-Sieg
HSG Neuenburg-Bockhorn II setzte sich gegen Aufsteiger MTV Wittmund
durch
Zetel. Die in der Handball-Bezirksliga spielende Reservemannschaft
der HSG Neuenburg-Bockhorn setzte sich am Sonnabend mit 24:21-Toren
gegen den Aufsteiger MTV Wittmund durch. Dabei gefiel der erst
17-Jährige Neuenburger Torwart Lars Buschmann. Er hatte
in der Schlussphase großen Anteil am Heimsieg.
Eigentlich hatten die Zuschauer
zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass die Frosch-Schützlinge
dieses Spiel verlieren könnten. Dafür waren die Spieler
des Neulings Wittmund nicht stark genug. Insbesondere gegen Ende
der Partie fielen die konditionellen Schwächen des Gegners
besonders auf. Gleichwohl gerieten die Gäste nie deutlich
in Rückstand. Dies lang jedoch nicht so sehr an den eigenen
Stärken, sondern vielmehr an der Abschlussschwäche
der Gastgeber. Mehrfach wurden beste Chancen nicht genutzt. Insgesamt
vier Strafwürfe konnten nicht im MTV-Tor untergebracht werden.
Zur Pause führten die Neuenburger lediglich mit 12:11-Toren.
Nach Wiederbeginn setzten sie sich dank ihrer spielerischen Überlegenheit
zwar etwas ab, der entscheidende "Befreiungsschlag"
gelang jedoch nicht. Der Torwartwechsel (A-Jugend-Keeper Lars
Buschmann wechselte für Rainer Warnken zwischen die Pfosten)
bewirkte allerdings, dass dieser Vorsprung nicht mehr schmolz.
Für seine Paraden erhielt der Nachwuchsspieler reichlich
Beifall.
Trotz dieses Sieges beendeten
die Neuenburger die Herbstserie mit einem negativen Tor- und
Punktekonto. "Wir haben in der Hinrunde einfach zu viele
Punkte verschenkt", klagte HSG-Trainer Bernd Frosch. Für
die am nächsten Sonnabend bereits beginnende Rückrunde
(mit dem Heimspiel gegen die HSG Westerstede-Bad Zwischenahn)
erwartet Bernd Frosch eine bessere Bilanz.
HSG Neuenburg-Bockhorn II: Lars
Buschmann, Rainer Warnken im Tor, Wilhelm Eden (4), Heiko Janssen
(2), Volker Kube (1), Markus Lübbersjohanns (2), Michael
Pietsch, Cord Cassens (1), Thorben Buschmann (7), Alexander Friedl
(4), Oliver Temp (1), Steffen Silk (2).
Verletzungspech reißt bei der SG Moorsum nicht
ab
Seniorenkeeper Joachim Ristau stand plötzlich im Blickpunkt
Sillenstede. So kann es kommen: Joachim Ristau,
Torwart der Senioren-Handballmannschaft der SG Moorsum, erklärte
sich am Sonnabend bereit, als zweiter Keeper die Bezirksliga-Mannschaft
der Moorsumer zum Spiel bei der HSG Wilhelmshaven II zu begleiten,
weil der etatmäßige Torwart Enno Hovemann ortsabwesend
war. Da sich Stammtorwart Axel Weber nach acht Minuten verletzte,
rückte Joachim Ristau in den Blickpunkt. Trotz der letztlich
etwas unglücklichen 24:26-Niederlage der Moorsumer gehörte
er zu den Stützen des Teams.
"Unser Spiel war geprägt
von Pech, unglücklichen Szenen und vergebenen Chancen",
analysierte SG-Trainer Klaus Ristau die Partie vom Sonnabend.
"Beide Mannschaften hatten aufgrund ihrer Spielweise eigentlich
keinen Sieg verdient", fügte er hinzu, wobei er die
nicht immer zufriedenstellenden Leistungen der Akteure auf beiden
Seiten ansprach. Im Hinblick auf die vielen mitgereisten Moorsumer
Schlachtenbummler sagte er weiter: "Immerhin war es die
gesamte Spieldauer über spannend. Die HSG Wilhelmshaven
II stellte einfach die glücklichere Mannschaft zum Schluss".
Bereits vor der Abfahrt der Moorsumer
Richtung Wilhelmshaven gab es einige fragende Gesichter, denn
die personellen Sorgen waren unübersehbar. Torwart Enno
Hovemann war ortsabwesend und André de Wall fällt
wegen einer Fußverletzung weiterhin aus. "Um einen
zweiten Torwart aufbieten zu können, habe ich meinen Bruder
Joachim, der sonst bei den Senioren spielt, mitgenommen",
ging Trainer Klaus Ristau auf den Engpass im Torwartbereich ein.
In der 8. Min verletzte sich dann Stammtorwart Axel Weber mit
Verdacht auf Muskelfaserriss. Seniorentorwart Joachim Ristau
musste danach durchspielen, weil es keine weitere Alternative
gab. "Er hat seine Aufgabe gut gelöst", bescheinigte
ihm der SG-Trainer eine solide Leistung.
Die Spielstände dieser Partie
verdeutlichen, dass über lange Zeit der spätere Sieger
sowohl die SG Moorsum als auch die Jadestädter heißen
können. Nach zehn Minuten führten die Gastgeber mit
6:4. Die Ristau-Schützlinge ließen sich aber nicht
abschütteln. In der 20. Min. verkürzten sie auf 1:11,
zur Halbzeit führten sie sogar mit 14:13-Toren. Auch zu
beginn der zweiten Halbzeit gaben die Moorsumer den Ton an. Nach
40 Spielminuten lagen sie mit 16:14-Toren vorn. Danach ließen
aber die Kräfte nach. Im Angriff unterliefen ihnen einige
technische Fehler, die die Jadestädter bis zur 50. Min.
zum 20:20-Ausgleich nutzten. In den letzten Minuten hatten die
Gastgeber mit ihren Angriffsaktionen mehr Glück, sodass
sie sich über den 26:24-Endstand freuen konnten.
SG Moorsum: Axel Weber, Joachim
Ristau im Tor, Marco Kirchhoff (5), Stefan Boeck, Markus Thomas
(1), Frank Boom (8), Marc Hohmann, Andreas Köhler (3), Christof
Molenda (3), Karsten Tholen (4).
Ausgleichstreffer fand keine Anerkennung
Spielerinnen der SG Moorsum haderten mit Schiedsrichterentscheidungen
Wilhelmshaven/Sillenstede. Mannschaften die im "Tabellenkeller"
stehen, hadern oft mit den Entscheidungen der Unparteiischen.
Verständlich, wenn durch zweifelhafte Entscheidungen den
abstiegsbedrohten Teams die Chance genommen wird, sich zu verbessern.
Die Bezirksliga-Handballerinnen der SG Moorsum kritisierten am
Sonntag nach dem mit 17:20-Toren bei der HSG Wilhelmshaven verlorenen
Spiel die beiden Oldenburger Schiedsrichter.
Was war passiert. Nachdem die
erste Halbzeit ausgeglichen verlief, begann die zweite miteiner
"Schlüsselszene": Die SG Moorsum konnten nicht
nur auf 8:9 verkürzen, sondern erzielten anschließend
auch noch das 9:9. Die beiden unsicheren Schiedsrichter aus Oldenburg
erkannten dieses Tor nicht an. Alle Proteste halfen nichts. Sie
führten dazu, dass die Moritz-Schützlinge ihren Spielfluss
verloren und die HSG Wilhelmshaven die Verwirrung zum 10:8 und
dann sogar zum 15:9 für sich nutzen konnte. "In diesem
Spielabschnitt haben die beiden Schiedsrichter weiter durch ihre
Pfeifkunst für Belustigung auf den Rängen und Unverständnis
auf dem Spielfeld gesorgt", stellte SG-Trainer Norbert Moritz
verärgert fest. Sein Fazit: "Es ist schade, dass solche
Schiedsrichter über Sieg oder Niederlage entscheiden. Für
meine Mannschaft war heute mehr drin", schloss er seinen
Bericht.
SG Moorsum: Maya Wiese im Tor, Andrea König, Marita Böttcher
(5), Insa Römhild (1), Andrea Fischer (1), Tanja Siefken,
Andrea Galland, Petra Waters (2), Birgit Galland (2), Stefanie
Janssen (5), Ursula Stück (1).
Handballerinnen der SG Schortens langten kräftig
zu
VfB Uplengen wurde mit 37:26-Toren bezwungen
Schortens. In der letzten Woche schafften sie
nur 13 Tore, diesmal langten sie kräftig zu, die Bezirksliga-Handballerinnen
der SG Schortens: Am Sonntag setzten sie sich mit 37:26-Toren
gegen den VfB Uplengen durch. "Absoluter Torrekord",
stellte Schortens Trainer Frank Böttcher zufrieden fest.
Nicht zufrieden konnte er allerdings
mit der Abwehrleistung seiner Spielerinnen sein. Coach Böttcher
fasste die Schlussphase wie folgt zusammen: "Der Rest des
Spieles wurde von beiden Mannschaften mit offenen Abwehrreihen
gestaltet, sodass über 27:17 in der 43. und 31:21 in der
50. Minute ein ungefährdeter Sieg von 37:26 erreicht wurde".
Zuvor sahen die Zuschauer lediglich in der Anfangsphase ein ausgeglichenes
Spiel. In der 13. Minute konnte Uplengen noch zum 5:5 ausgleichen.
Dann schossen die Gastgeberinnen in den nächsten zehn Minuten
sieben Tore in Folge zur 12:5-Führung. 14:6 hieß es
in der 26. Minute. Zur Pause lagen die Böttcher-Schützlinge
mit 16:8-Toren in Front. "Auch in der zweiten Spielhälfte
konnten wir weiterhin Druck auf die gegnerische Abwehr ausüben.
Dadurch bauten wir unsere Führung zwischenzeitlich auf 21:10
aus", berichtete Frank Böttcherweiter. Erfolgreichste
Werferin war Maja Schlottig, die elf Feldtore erzielen konnte.
Andrea Oelrichs-Garcia verwandelte sechs Strafwürfe und
warf zudem noch fünf Feldtore.
SG Schortens Frauen: Anina Krey
im Tor, Maja Schlottig (11), Helen Dalkner, Andrea Oelrichs-Garcia
(12/6), Tina Janßen, Yvonne Lorenz (2), Nicole Piechotta
(3), Stefanie Meyer-Abich (2), Patrizia Henning (1), Katinka
Enderlein (5), Myrna Ehlers (1).
Überraschung durch die Handballerinnen der HSG
Varel
VfL Rastede wurde mit 18:14-Toren bezwungen
Varel. Versprochen ist versprochen: Die Bezirksliga-Handballerinnen
der HSG Varel wollten bis zum Ende dieses Jahres den Anschluss
an das Mittelfeld der Tabelle herstellen. Durch den überraschenden
18:14-Sieg über den VfL Rastede wurden die Weichen gestellt.
Bereits am nächsten Sonnabend kann durch einen Erfolg über
das Schlusslicht SG Moorsum die Gefahrenzone endgültig verlassen
werden.
HSG-Trainer Peter Holm überraschte
die Ammerländerinnen mit einer weiteren erfahrenen Spielerin:
Anja Ahlers aus der Reserve verstärkte gestern die "Erste".
Sie war mit ihren acht Toren maßgeblich am Heimsieg beteiligt.
Allerdings benötigten die Gastgeberinnen eine längere
Anlaufphase, bis sich die neuformierte Mannschaft abgestimmt
hatte. Dadurch führten die Gäste zur Pause noch mit
8:6-Toren. Im zweiten Spielabschnitt passten Ball- und Laufwege
bei den Varelerinnen immer besser zusammen. Zudem steigerten
sich die beiden HSG-Torhüterinnen. Aus der sicheren Abwehr
heraus wurden die Angriffe gestartet. Beim Stand von 12:12 kam
Hoffnung auf die Wende auf. Diese wurde durch vier Tore in Folge
zum 16:12 eingeleitet. "Der Gegner konnte diesen Rückstand
bis zum Abpfiff nicht mehr aufholen", freute sich HSG-Trainer
Peter Holm.
Die weiteren Vareler Tore erzielten
Tomma Thorbecke (5), Andrea Otten (2), Femke Alberts (2) und
Mareike Lenz (1).
Punktverluste für
die Vareler Jugendhandballer auf Bezirksebene
B-Jugend verlor mit 27:31-Toren beim Tabellenführer TV Neerstedt
Friesland. Punkteverluste mussten sowohl die männliche
Jugend A der HSG Varel als auch die männliche Jugend B bei
ihren Weser-Ems-Liga-Punktspielen hinnehmen. Dadurch ging zunächst
der Kontakt zu den führenden Mannschaften verloren.
Weser-Ems-Liga, männl. Jgd.
A: Mit dem SuS Berumerfehn und der HSG Varel standen sich am
Sonntag zwei Mannschaften gegenüber, die sich bereits bei
den Aufstiegsspielen eine packende Auseinandersetzung geliefert
hatten. Am Sonntag bestimmten die Vareler in der ersten Halbzeit
noch das Geschehen. Der Lohn war eine 15:12-Pausenführung.
Im zweiten Durchgang kamen die Ostfriesen auf und glichen noch
zum 24:24-Endstand aus. Die Vareler spielten mit Istvan Akacsos,
Christian Schmidt im Tor, Evgeny Vorontsov (8), Nino Baljic (8),
Tobias Jahn (4), Steffen Köhler (2), Patrick Könighaus
(2), Carsten Grimm (1), Jan Janßen, Arne Fehners, Jonas
Fabian.
Weser-Ems-Liga, männl. Jgd.
B: Die HSG Varel verliert beim Tabellenführer TV Neerstedt
etwas unglücklich mit 27:31-Toren. Diese knappe Niederlage
ist auch auf eine gewissen Übermotivation der HSG-Spieler
zurückzuführen. Spitzenreiter Neerstedt zeigte die
taktisch reifere Leistung. Zu viel Respekt zeigten die Vareler
in der Anfangsphase des Spiels. Schnell erreichte Neerstedt dadurch
eine 8:2-Führung. Umstellungen in der Vareler Mannschaft
brachten die erhoffte Wende. Bis zur Halbzeit konnte der Rückstand
auf 12:13 verkürzt werden. Mit einer gutgestaffelten 6:0-Deckung
konnten wiederholt Gegentore verhindert und Ballgewinne erzielt
werden. Dadurch übernahmen sie nach dem Seitenwechsel sogar
die Führung. Gegen Mitte der zweiten Halbzeit ließ
die Konzentration bei den Friesländern nach. Neerstedt nutzte
dies zu den gefürchteten Gegenstößen. Eine Vier-Tore-Führung
war die Ausbeute. Aber auch davon unbeeindruckt kämpften
sich die Vareler wieder heran. Für Varel spielten Christian
Schmidt und Florian Roos im Tor, Nils Gaida (10 Tore), Lars Gaida
(5), Steffen Köhler (5), Jannik Köhler (3), Richard
Grimm (3), Thio Remmers (1), Sven Ahlers, Michael Schröder
und Phillip Bütow.
Jugendhandball im
Bezirk
Weser-Ems-Liga, männl. Jgd.
A: HSG Wilhelmshaven - TV Cloppenburg 35:26, SuS Berumerfehn
- HSG Varel,
Weser-Ems-Liga, männl. Jgd.
B: TV Neerstedt - HSG Varel 31:27,
Weser-Ems-Liga, männl. Jgd.
C: HSG Nordhorn - HSG Varel verl. 21. Januar, 19.15 Uhr,
Weser-Ems-Liga, weibl. Jgd. A:
GW Mühlen - HSG Wilhelmshaven 20:24, HSG Nordhorn - Wilhelmshavener
HV 23:17. |
Debüt der TuS-Schiedsrichterinnen durch Routiniers
erschwert
Spieler der HSG Varel V und der SG STV VfL Wilhelmshaven III
"langten" zu
Friesland. Es wird auch im Handball immer schwerer,
Schiedsrichter zu finden. In den letzten Jahren hat die Kreisspielgemeinschaft
erhebliche Aufwendungen betrieben, um den Nachwuchs auszubilden.
Beim TuS Cäciliengroden gehören seit einiger Zeit auch
Spielerinnen zum Kreis der Unparteiischen. Zwei wurden mit der
Leitung des Kreisliga-Männerspiels HSG Varel V - SG STV
VfL Wilhelmshaven betraut. Die Routiniers benahmen sich nicht
immer rücksichtsvoll, sondern versuchten wiederholt durch
versteckte Fouls Vorteile zu erlangen. Die von den jungen Schiedsrichterinnen
dafür verhängten Strafen kritisierten sie auch noch,
sodass die Stimmung für ein gutes Handballspiel nicht immer
vorhanden war.
Kreisoberliga, Männer: Die
HSG Neuenburg-Bockhorn III gewann das Nachholspiel gegen Eintracht
Wangerland knapp mit 18:16-Toren. Das Spitzenspiel zwischen der
HSG Wilhelmshaven IV und der HSG Varel IV endete mit einem 19:18-Erfolg
der Jadestädter. Durch dieses Ergebnis bleibt die spielfreie
SG Schortens auf Rang eins. Durch einen Sieg bei Eintracht Wangerland
am kommenden Sonnabend können die Schmidt-Schützlinge
aus Schortens die Herbstmeisterschaft erringen.
Kreisliga, Männer: Tabellenführer
HSG Varel V traf einen spielstarken Gegner. Die SG STV VfL Wilhelmshaven
III hatte sich gut auf die Spielweise der Vareler eingestellt.
Bis zum Spielstand von 22:20 war der Ausgang der Partie offen.
Dann setzten sich die Gastgeber entscheidend auf 30:23 ab. Kritisiert
wurde die Schiedsrichteransetzung zu diesem Spiel. Zwei Schiedsrichterinnen
des TuS Cäciliengroden leiteten ihr erstes Seniorenspiel.
"Dann gerade ein Spiel, in dem sich sehr viele Routiniers
gegenüberstanden", bemängelte auch HSG-Spielführer
Jochen Schröder. Für den Sieger erzielten Lars Kruse
(9), Peter Brunken (7), Pannemann (4), Schröder, Jürgens
(je 3), Rainer Brunken (2) und Eden (1) die Tore. Der TuS Esens
nutzte seinen Heimvorteil und seine personelle "Übermacht"
zu einem 27:23-Heimerfolg über die HSG Neuenburg-Bockhorn
IV.
Kreisoberliga, Frauen: Die Spielerinnen
von Eintracht Wangerland nutzten am Sonntag in Hohenkirchen den
Heimvorteil, um gegen den TuS Esens einen deutlichen 22:12-Sieg
einzufahren. Gerdes und Gilliam-Hill ragten beim Sieger als Vollstreckerinnen
heraus. Zu einem deutlichen 24:9-Sieg kam der neue Tabellenführer
HSG Neuenburg-Bockhorn II gegen die HSG Wilhelmshaven II.
Nach einer zerfahrenen Anfangsphase mit vielen technischen Fehlern
und Fehlwürfen setzten sich die Gastgeberinnen nach zehn
Minuten ab. Bis zum 9:1 traten die Neuenburgerinnen sehr energisch
auf, dann ließen sie den Gegner ins Spiel kommen. Bis zur
Pause verkürzten die Gäste auf 4:9. In der zweiten
Hälfte dann eine konsequente Abwehr- und Angriffsleistung
der gastgebenden Reelfs-Schützlinge. Dadurch wurde die Partie
verdient mit 24:9-Toren gewonnen. Es spielten für den Sieger:
Garrels (TW); Müller (11), Legler (3), A. Wilken (1), Susieck
(1), Wessels (1), Walbröhl (2), Speckels (5) und T. Wilken.
Kreisliga, Frauen: Beim Schlusslicht
TuS Esens III kam der SV Bentstreek zu einem knappen 15:13-Erfolg.
Durch diesen weiteren doppelten Punktgewinn schlossen die Gahl-Schützlinge
zum Mittelfeld auf.
Handball im Kreis
Kreisoberliga, Männer: HSG
Neuenburg-Bockhorn III - Eintr. Wangerland 18:16, HSG Neuenburg-Bockhorn
III - SG Schortens II verl., Eintr. Wangerland - Bor. Heppens
verl., HSG Wilhelmshaven IV - HSG Varel IV 19:18,
Kreisliga, Männer: HSG Varel
V - SG STV VfL Wilhelmshaven III 30:23, TuS Esens - HSG Neuenburg-Bockhorn
IV 27:23,
Kreisoberliga, Frauen: Eintr.
Wangerland - TuS Esens 22:12, HSG Neuenburg-Bockhorn II - HSG
Wilhelmshaven II 24:9,
Kreisliga, Frauen: TuS Esens
III - SV Bentstreek 13:15.
Jugendhandball im Kreis
Kreisliga, männl. Jgd. A:
SV Hage - FC Norden 23:37,
Kreisliga, männl. Jgd. B:
Spfr. Larrelt - SG Moorsum 25:31,
Kreisliga, männl. Jgd. D:
HSG Friedeburg-Burhafe - HSG Wilhelmshaven I 19:26, SG Schortens
- HSG Neuenburg-Bockhorn I 28:12,
Kreisklasse, männl. Jgd.
D: HSG Wilhelmshaven III - SG STV VfL Wilhelmshaven 16:6, HSG
Wilhelmshaven IV - Wilhelmshavener HV II 29:7, HSG Neuenburg-Bockhorn
II - SG STV VfL Wilhelmshaven 8:11, HSG Wilhelmshaven III - HSG
Friedeburg-Burhafe II verl.,
Kreisliga, männl. Jgd. E:
HSG Neuenburg-Bockhorn I - HSG Varel 17:18, HSG Wilhelmshaven
III - SG Schortens 19:12, MTV Jever I - HSG Wilhelmshaven I 8:36,
Kreisliga, weibl. Jgd. A: Tura
Marienhafe - MTV Wittmund 26:7, TuS Pewsum - HSG Ihlow 16:17,
Kreisliga, weibl. Jgd. B: JSG
Middels-Plaggenburg - TSV Holtrop 39:6, JSG Middels-Plaggenburg
- HSG Neuenburg-Bockhorn II 51:11,
Kreisliga, weibl. Jgd. C, Vorrunde:
TuS Esens - HSG Neuenburg-Bockhorn II 3:9, MTV Jever - SG STV
VfL Wilhelmshaven 7:13,
Kreisliga, weibl. Jgd. D; Vorrunde:
HSG Neuenburg-Bockhorn II - SG STV VfL Wilhelmshaven 6:4, HSG
Wilhelmshaven II - TuS Esens 12:9, HSG Wilhelmshaven I - SG Moorsum
31:4, SG Schortens - HSG Neuenburg-Bockhorn I 4:15,
Kreisliga, weibl. Jgd. E, Vorrunde:
Wilhelmshavener HV - HSG Wilhelmshaven 0:26. |